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Lesedauer 3 Minuten

Mathias Lussi –
Unser Druck-Ausbildner im grossen Interview

Wie lange arbeitest du schon bei der Engelberger Druck AG?
2013 habe ich meine Lehre bei der Engelberger Druck AG angefangen und nach 4 Jahren abgeschlossen. Nach einem Jahr beim Küchler Druck holte mich der Engelberger Druck wieder zurück. Mit Unterbruch also seit insgesamt 8 Jahren.

Was hast du ursprünglich gelernt?
Ich habe Medientechnologe gelernt. Nach 4-jähriger Ausbildung habe ich mit der Note 5,0 abgeschlossen.

Wie bist du auf deinen jetzigen Beruf gekommen?
Durch einen Berufsberater. Er hat mir Drucktechnologe und Logistiker vorgeschlagen, welche ich beide schnuppern gegangen bin. Logistiker bei der Pilatus Flugzeugwerke AG, wo ich die Lehrstelle auch gehabt hätte. Ich habe mich dann aber für die Lehre als Drucktechnologe entschieden.

Was gefällt dir an deinem Beruf?
Die Vielseitigkeit. Jeder Tag ist anders. Ich weiss nie, was mich beim Arbeitsbeginn erwartet und mir gefällt am Ende des Tages das Ergebnis meiner Arbeit zu sehen.

Was magst du an der Engelberger Druck AG?
Den modernen Maschinenpark. Es wird immer wieder in die Infrastruktur investiert, um das Unternehmen auf dem modernsten Stand zu halten.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von dir aus?
Je nach Schicht unterschiedlich. Bei Früh-, Spät- oder Nachtschicht beginne ich zu unterschiedlichsten Zeiten meiner Arbeit. Es beginnt mit dem Blick auf das Druckprogramm. Was es heute zum Drucken gibt, ob die Aufträge schon bereit sind oder das Papier da ist. Dann wird ein Auftrag nach dem anderen produziert. 

Was ist deine Lieblingsarbeit?
Den Unterwaldner zu produzieren. Es ist eine hohe Auflage und man hat auch noch etwas Interessantes zu lesen.

Was machst du im Alltag weniger gerne?
Die Reinigung und Pflege der Maschine. Nach jeder Schicht wird die Maschine gründlich geputzt damit nirgends Farbe eintrocknet. Das gehört zum Beruf dazu, mache ich aber nicht so gerne.

Was gefällt dir am Team der Engelberger Druck AG?
Die vielen verschiedenen Charaktere. Jeder ist auf seine Art und Weise speziell. Die Eigenheiten und Gewohnheiten meiner Arbeitskollegen.

Wieso macht dir genau dieser Beruf Spass?
Ich mag die Schichtarbeit, also die unterschiedlichen Arbeitszeiten. Früh auf, um zu arbeiten und dann am Nachmittag frei zu haben, auszuschlafen und am Nachmittag in der Spätschicht zu arbeiten. Ganz besonders aber die Nachtschicht, wenn niemand sonst im Betrieb ist und ich in Ruhe meiner Arbeit nachgehen kann.

Was ist deine Motivation am Morgen für die Arbeit?
Ich weiss nie genau was mich erwartet. Die Überraschung, was heute zu tun ist und welche Aufträge mich erwarten. 

Was machst du in deiner Freizeit zum Ausgleich mit der Arbeit?
Ich fahre seitdem ich 18 Jahre alt bin Motorrad und schraube auch gerne daran herum. 

War das dein Traumberuf seit der Kindheit oder was wolltest du als Kind unbedingt werden?
Ich glaube, wie bei allen Kindern, war es auch bei mir Polizist. Das hat sich dann aber mit dem Älterwerden verloren. Als es dann in die Berufswahl ging, hatte ich keine Ahnung was mal aus mir werden soll.

Was hast du in den Jahren im Berufsalltag gelernt?
Auf 3 verschiedenen Druckmaschinen zu drucken. Die Eigenheiten der Maschinen zu kennen und meine Druckqualität, sowie -quantität zu verbessern.     

Was würdest du einem/er Berufseinsteiger/in mit auf den Weg geben?
Gute Leute sind gefragt! Also schau zu, dass du zu den Guten gehörst.    

Wie ist die Zusammenarbeit mit den Lehrlingen?
Die Zusammenarbeit mit den Lehrlingen ist gut. Es kommt vor, dass sie einen schlechten Tag haben, was man dann anhand der Motivation und der Arbeitsqualität erkennt.

Interessierst du dich auch für eine Lehre als Medientechnologe/-technologin?
Hier findest du weitere Infos zum Beruf:
Medientechnologe/-in (viscom.ch)

 

Text: Selina Windlin, 2. Lehrjahr
Fotos: Erinn Wey, 3. Lehrjahr

 

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