Wir alle kennen optische Täuschungen, doch wie stehen sie im Zusammenhang zu unserem Beruf?
In der Theorie gibt es die sogenannten Gestaltungsgesetze. Das sind verschiedene Prinzipien, die uns helfen Gestaltungen harmonisch und angenehm wirken zu lassen. Sie können jedoch auch das Gegenteil bewirken und die Gestaltungen wild und unruhig erscheinen lassen.
Fast alle Gestaltungsgesetzte haben auch Zusammenhänge mit optischen Täuschungen.
Beispielsweise gehört dazu das Gesetz der Figur-Grund-Trennung. Dieses Gesetz besagt, dass unsere Wahrnehmung Objekte von ihrem Hintergrund trennen. Das bekannteste Beispiel ist hier sicher die Vase und die zwei Gesichter.
(Bild Vase/Gesichter)
Weitere Beispiele wären das Gesetz der Nähe, welches uns Objekte, welche Nahe zusammenliegen, als eines sehen lassen. (Bild Punkte)
Das Gesetz der Geschlossenheit besagt, dass geschlossene Formen, welche durch Linien begrenz sind als zusammengehörig wahrgenommen werden.
(Bild Punkte/Dreieck)
Als letztes Beispiel das Gesetz der Erfahrung. Es beschreibt, dass wir Dinge leichter erkennen, wenn wir ihnen vertraut sind, oder wenn wir sie bereits gesehen haben.
(Bild «E»)
Zita Bachschmid, Polygrafin im 1. Lehrjahr
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