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Die einzelnen Schritte der Papierherstellung

Papier ist etwas, das wir jeden Tag benutzen – in der Schule, zuhause oder im Alltag. Aber hast du dich schon mal gefragt, wie Papier eigentlich gemacht wird?

Der wichtigste Rohstoff für Papier ist Holz, zum Beispiel von Fichten oder Kiefern. Außerdem braucht man Wasser, Chemikalien und manchmal auch Altpapier, wenn recycelt wird.

Zuerst wird das Holz vorbereitet: Die Rinde wird entfernt und das Holz wird in kleine Stücke gehackt. Danach werden diese Holzstücke gekocht. Dabei lösen sich die Fasern im Holz – das nennt man Zellstoff. Zellstoff ist quasi das «Grundmaterial» für Papier.

Dieser Zellstoff wird dann mit viel Wasser gemischt, sodass ein dünner Brei entsteht. Man kann sich das ein bisschen wie eine Suppe vorstellen. Der Brei wird gereinigt und manchmal gebleicht, damit das Papier später schön weiß ist. Dazu kommen noch Zusatzstoffe, damit das Papier später die richtige Qualität hat.

Der Brei wird dann auf ein großes Sieb gestrichen. Das Wasser läuft ab und die Fasern bleiben liegen und verbinden sich. So entsteht langsam ein dünnes Blatt Papier.

Danach wird das Papier gepresst und getrocknet, damit es stabil wird. Am Ende wird es noch geglättet und auf große Rollen aufgerollt.

Während der ganzen Herstellung wird immer wieder kontrolliert, ob das Papier gut ist – zum Beispiel ob es stark genug ist, die richtige Dicke hat oder die richtige Farbe hat.

Papier herzustellen ist also gar nicht so einfach! Aus Holz wird in vielen Schritten das Papier, das wir jeden Tag benutzen.

Mohammad Mirzaee, Printmedienpraktiker EBA, 1. Lehrjahr

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