Neuer Offsetdruckauftrag?
Scheo erklärts dir!
Offsetdruck ist ein weit verbreitetes Druckverfahren, das für seine hohe Druckqualität und Effizienz bei grossen Auflagen bekannt ist. Die Einrichtung eines Druckauftrags auf einer Offsetdruckmaschine erfordert präzise Vorbereitung und Konfiguration.
Dieser Bericht beschreibt die Schritte zur Einrichtung eines Druckauftrags auf einer Offsetdruckmaschine, von der Vorbereitung der Druckplatten bis zur Durchführung des Druckvorgangs.
Auftragsbestandteile:
– Gemäss PrintPlus ob Platten und Papier vorhanden sind
– Gibt es einen Farbmuster aus dem Ordner oder ein Muster aus einer alten Lauftasche
– Farben gemäss Farbordner holen/mischen
Lauftasche und Plott:
– Lauftasche durchlesen
– Plott kontrollieren ob dies mit der Lauftasche übereinstimmt
– Stimmen die Angaben zur Auflage, kann mit dieser Menge das Endprodukt erstellt werden
– Ist es Lagerpapier, wird der Zuschuss reichen. Benötige ich Einrichtpapier, gehe dies besorgen
Maschinenvorbereitung:
– Farbreihenfolge richtig zuordnen
– Bei Jobübernahme am PressCenter das Farbprofil vor dem Farbeinlauf kontrollieren
– Anleger/Ausleger nach Format einstellen
– Platten wechseln
– Bogenbremse einstellen
– Pudermenge definieren
– Papierlauf einstellen
– Farbeinlauf starten
Kontrolle:
– Farbrichtigkeit gemäss PSO oder bestehendem Farbmuster oder Proof kontrollieren
– Ausschuss, Druck und Auflage mit GzD und Plott kontrollieren.
Hier muss geprüft werden ob mit den Druckbogen die man produziert das Endproduckt in Format und Anzahl gefertigt werden kann. Dazu gehört die Kontrolle sämtlicher Auflagenangaben auf der Lauftasche, sowie der Nutzenaufteilung auf dem Druckbogen.
Der Ausschuss wird kontrolliert auf Richtigkeit. Die Druckhilfsmittel: Passkreuz, Schneid- und Falzzeichen sowie Textbalken, Farbbalken werden geprüft, dass diese nicht in das Endprodukt platziert wird.
– Couverts kontrollieren (Fenster links, rechts, ohne, Gummiert, Haftklebestreifen)
– Register und Kopfmass kontrollieren, stimmt Vorderseite auf Rückseite bedruckt
Produkte, welche ungeschnitten auf dem Sammelhefter verarbeitet werden, benötigen Kopfmasse gemäss Plott/Checkliste
– Anlagezeichen auf Mitte gestellt
– Passer ok
– Druck auf Kratzer, Abschmieren und Unsauberkeit kontrollieren
– Freigabebogen unterzeichnet
Erfolgt die Freigabe, so wird diese mit einem F gekennzeichnet, dieser Bogen gilt dann als optische Referenz für den Auflagendruck.
Scheo Käslin, Medientechnologe im 3. Lehrjahr