So nehmen wir jeden Auftrag genau unter die Lupe!
Druckqualität beschreibt, wie präzise ein Druckprodukt das geplante Ergebnis wiedergibt – also Farben, Schärfe, Kontraste, Papierwirkung und Detailgenauigkeit. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Druckdaten, Maschineneinstellungen, Farbe, Material und Kontrolle im Produktionsprozess. Gute Druckqualität bedeutet, dass das Ergebnis sauber, scharf und reproduzierbar ist, egal wie viele Exemplare gedruckt werden.
Um dies sicherzustellen, werden Messgeräte, Normen und Prüfverfahren eingesetzt – z. B. Farbmessung, Farbkeile, Tonwertkontrolle und visuelle Abnahme.
Densitometrie:
Densitometrie ist ein Messverfahren, bei dem geprüft wird, wie viel Farbe tatsächlich auf dem Bedruckstoff ist. Dafür wird der Densitometer auf eine gedruckte Stelle gesetzt, und er misst, wie stark das Licht von der Farbe absorbiert wird. Das reflektierte Licht gibt dann den Wert an.
Während dem Drucken kann man somit überprüfen, ob die Farbe heller oder dunkler wird.
Unterschied vom Kuvertdruck zum Bogendruck:
Beim Kuvertdruck ist es anders als beim Bogendruck, da beim Bogendruck die Farbe am Leitstand über Farbmesskeile gemessen werden kann und beim Kuvertdruck nicht.
Die Farbe muss man also von Hand steuern und das Produkt, falls möglich, mit vorgegebenen Mustern vergleichen.
Druckdichten:
Der Densitometer rechnet das reflektierte Licht in eine Farbdichte um. Es gibt Standard-ISO-Normen, die vorgeben, welche Dichte eine Farbe haben sollte. Je nach Papierart kann diese Dichte anders sein – z. B. hat man auf einem ungestrichenen Papier eine tiefere Dichte als auf einem gestrichenen.
Densitometer
Iso Standards Dichte
David Gisler, Medientechnologe EFZ, 3. Lehrjahr
